Neustart mit Mimi und Sweety 1. Januar: Ohne Papageien fehlt etwas in meinem Leben. Mit Lord konnte ich leider keinen besseren Kontakt erreichen und ich habe ihn in die Papageienvermittlung zurück gegeben. Für einen Neubeginn wollte ich Papageien, die vom Aussehen und der Mentalität anders als Kiri und Rico waren, um Vergleiche zu ihren Vorgängern zu erschweren. Über die Papageienvermittlung habe ich dann die Grünzügelpapageien Mimi und Sweety bekommen, die nach 10 Jahren liebevoller Haltung, wegen neu entstandenen Problemen, dringend ein neues Heim brauchten. Mimi bekam ihren Namen, weil sie sich wie eine Mimose verhält und Sweety heißt so, weil er echt süß ist. Während Sweety sehr hübsch aussieht, ist Mimi in ihrem Federkleid stark ramponiert. Sie hat nach mehreren erfolglosen Bruten, immer stärker mit dem fressen von Federn begonnen. Tierärztliche Untersuchungen ergaben psychische Ursachen. Als Sofortmaßnahme habe ich erst mal den Nistkasten entfernt und durch ein kleines Schutzhäuschen ersetzt. Ich hoffe, daß durch die Milieu Veränderungen, Mimi eventuell mit dieser Unart aufhört.
Auf jeden Fall haben sich die beiden Grünzügelpapageien schnell an ihre neue Umgebung und an mich gewöhnt.
Dabei sind sie voller Temperament und kaum zu bremsen. 7.Februar: Mimi und Sweety sind echte Rowdys. Ich bin immer bestrebt, meinen Tieren soviel Freiheit wie möglich, zu gewähren, doch das weiß diese Rasselbande nicht zu schätzen. Wenn ich nicht aufpasse, nehmen sie mir die ganze Hütte auseinander. Auf den unteren Bildern sind nur 2 Beispiele ihrer Schandtaten zu sehen. Um ihre Zerstörungswut in geeignete Bahnen zu lenken, habe ich nun ihre große Voliere gegen eine etwas kleinere ausgetauscht, damit der Abstand zum Fenster größer wurde und über ihrem Spielfenster habe ich ein Brett zum demolieren angebracht. Wie man sieht, machen sie davon regen Gebrauch.
Das emsige Treiben, draußen am Futterhäuschen, beobachten sie sehr interessiert.
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